Eidersperrwerk, Husum, St. Peter-Ording, Büsum

Dienstag, 19. Juli 2011 19:26

Am nächsten Tag wurde das Wetter immer besser, nachdem es am Tag zuvor mal wieder genieselt hatte. Irgendwie kenne ich Nordfriesland nicht anders, als dass das Wetter meist nicht so dolle ist. Aber Nordfriesland knipste die Sonne an, machte es schön warm und lies Männes Sonnenbrand neu auferstehen *ggg* Ein toller Tag für tolle Ausflüge also!

Als erstes fuhren wir zum Eidersperrwerk und wanderten aufgrund eines Caches im Naturschutzgebiet herum, das damals aufgrund des Eidersperrwerks trocken gelegt wurde. Ein Besuch in Husum und St. Peter-Ording schloss sich an, bis wir dann den Tag bei schönstem Sonnenuntergang in Büsum ausklingen ließen.

Ach – und unser nächster Urlaub geht nach – na? Genau – Nordfriesland. Hier gefällt es uns einfach am besten!

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Büsum

Montag, 18. Juli 2011 18:54

Eigentlich wollten wir nur noch Ausflüge in unserer näheren Umgebung unternehmen. Aber dann besuchten wir meine Eltern, die sich auf ihren bevorstehenden Urlaub nach Nordfriesland bereit machten. Und da kamen wir ins Grübeln. Auch wenn die Zeit, die wir im Berchtesgadener Land verbrachten wirklich sehr schön war und wir viel gesehen haben, die Lust auf Nordsee und Nordfriesland wurde stärker. Und so buchten wir äußerst kurzentschlossen ein Hotelzimmer für 2 Nächte, packten ein paar Sachen in die Koffer und fuhren nach Büsum. Meine Eltern ahnten zu diesem Zeitpunkt rein gar nichts von unserem Vorhaben. Tatsächlich trafen wir sie auch in Büsum an. An diesem Abend spazierten wir in Büsum ein bisschen herum und aßen später in einem Fischrestaurant (Nordfriesen kochen zigmal besser als die Leute am Königssee und Umgebung *schnauf*).

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Bad Reichenhall und Fazit

Sonntag, 10. Juli 2011 11:40

Der letzte Tag unseres Urlaubs war ein Sonntag. Eigentlich wollten wir die Wimbachklamm besichtigen, aber nachdem wir am Parkplatz vor der Klamm gesehen haben, wie sich die anderen „aufrüsten“ mit mächtigen Bergstiefeln und vollgepackten Rucksäcken und Wanderstecken, bekamen wir es mit der Angst zu tun. Wir müssen ja nicht unser Glück herausfordern *ggg* und so fuhren wir nach Bad Reichenhall, das auch sehr schön sein soll.

Da wir beide etwas von den Touren an den Tagen zuvor erschöpft waren, waren wir fast ausschließlich auf den Bänken im schön angelegten Kurpark anzutreffen. Ansonsten war an dem Sonntag in Bad Reichenhall wie ausgestorben.

Unser Fazit:

Das Berchtesgadener Land ist wirklich eine Reise wert – und wandern kann man da! Auch unser Hotel war toll. Nur – wenn man bei Ramsau abends um 20.30 Uhr noch was essen gehen will, dann hat man ziemlich Pech gehabt. Uns ging es so nach dem Ausflug am Chiemsee. Eine Gaststätte hat sich dann noch erbarmt und uns schnell was gemacht. Und das Essen ist eh leckerer in Oberfranken. Aber wegen dem Essen sind wir ja nicht in die Alpen gefahren *ggg*

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St. Bartholomä

Samstag, 9. Juli 2011 20:35

Das Wetter war wieder super an diesem Morgen und so beschlossen wir, nochmal zum Königssee zu fahren. Nach unserer Tour zur Fischunkelalm waren wir nämlich so fix und fertig gewesen, dass wir St. Bartholomä ausgelassen haben. Und St. Bartholomä nicht zu besuchen, wenn man am Königssee ist, geht ja gar nicht! Und außerdem gibts auch auf dieser Halbinsel – Ihr ratet das bestimmt schon – einen Cache *gg*

Ein Besuch in der Kirche ist auch ein Muss. Ich musste grinsen, als ich las, dass wenn man einen Gottesdienst in der Kirche abhalten will, den Pfarrer, die Gewänder, die Hostien, Musik (ne Orgel gibts nicht) mitbringen muss. Eine kümmerliche Mini-Musikanlage stand herum, das war auch schon alles.

Wir liefen zum Kapellchen „St. Johann und Paul“ und dann in einem Rundweg wieder zurück. Zur Eiskapelle, die nach der Kapelle noch ca. 1 Stunde Fußmarsch entfernt liegt, zog es uns nicht gerade. Da gings wieder steil bergauf mit hübschen Stufen. Nein danke. Uns kam ein Pärchen entgegen, wobei sie Riemensandalen anhatte und das auf dem Weg zur Eiskapelle. Nun – jeder ist seines Glückes Schmied *Kopfschüttel* Als Abschluss gabs dann in St. Bartholomä eine superleckere geräucherte Forelle.

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Chiemsee: Herreninsel und Fraueninsel

Freitag, 8. Juli 2011 20:03

Früh an diesem Tag sah das Wetter ausnahmsweise mal nicht so gut aus. Es war diesig und bewölkt und sah schwer nach Regen aus. Also setzten wir uns ins Auto und fuhren zum Chiemsee. Dort an der Anlegestelle in Prien angekommen, nahmen wir ein Boot und setzten zur Fraueninsel über. Von da an wurde das Wetter immer schöner und die Sonne schien. Ein kleiner Rundweg (Stichwort: Cache) führte uns einen kleinen Teil über die Insel. Danach setzten wir weiter zur Herreninsel über.

Von da aus wurde es sehr stressig. Männe hatte sich einen Multi-Cache ausgesucht, der rund um die Herreninsel führt und auch an Stellen, wo man normalerweise nicht hinkommt. Aber so ganz einfach sollte es nicht werden. Denn kurz nach der Ankunft muss man die Karten fürs Schloss kaufen. Unsere Führung sollte knapp eine halbe Stunde später beginnen und der Weg bis zum Schloss dauert 20 bis 25 Minuten *Stress!* Aber da war ja noch unser Cache… Keuchend und schwitzend kamen wir zur Führung gerade richtig. Die Führerin war etwas grenzwertig: gerade mal des Deutschen mächtig las sie leiernd vom Blatt ihre Stationen ab. Eine Frage, die man sich wagte abseits ihres Blattes zu stellen, wurde abgewürgt. Tolle Show *seufz* Nach der Führung stärkten wir uns erstmal mit Apfelstrudel und Getränk und setzten unseren Cache-Weg fort. Teilweise waren wir sogar allein unterwegs und es war recht romantisch. Gerade mal schafften wir es das letzte Boot von der Herreninsel zur Anlegestelle zurück zu nehmen. Da fing es auch gerade an zu gewittern und zu regnen. Passt doch!

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Salzburg

Donnerstag, 7. Juli 2011 19:42

Mein Knie „muckte“, aber die Füße wollten auch am nächsten Tag viel laufen. So fuhren wir über die Landstraßen (die Mautgebühr für die Autobahnen wollten wir uns sparen) nach Salzburg. Diese Stadt musste man gesehen haben. Mich erschlugen zwar am Anfang die Massen an Menschen, aber Salzburg ist wirklich schön. Männe hatte schon vor längerem eine Stadtführung in Salzburg mitgemacht und wollte mir die schönsten Seiten von Salzburg zeigen. Okay, Cachejagd war schon auch angesagt *fg*

Unsere Tour führte vom Parkhaus, das direkt in den Fels gebaut worden ist über die Festung Hohen Salzburg, beim Dom vorbei, durch die Getreidegasse, beim Schloss Mirabell mit dem Garten und dem Zwergerlgarten, an der Salzach vorbei wieder zum Parkhaus zurück. Bei einem Abzweig in der Getreidegasse fand ich sogar ein Wollgeschäft *ggg*. Wollsüchtige riechen ein Wollgeschäfte! Und ein kleiner Einkauf dort war auch nötig…

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Königssee, Obersee und Fischunkelalm

Mittwoch, 6. Juli 2011 12:25

Das Wetter in unserem Urlaub war einfach herrlich. Und so machten wir einen Traum von Jürgen wahr und schipperten über den Königssee, stiegen beim Endhaltepunkt Salet aus und wanderten erst zum Obersee. Er war schon als Kind mit seinen Eltern im Urlaub im Berchtesgadener Land, aber bis zum Obersee hat er es nie geschafft. Aufgrund des Earth-Caches „Obersee“ wanderten wir halb um den See herum zur Fischunkelalm. Der erste Teil der Strecke ging gemütlich hoch und runter, doch dann erwartete uns ein leicht grenzwertiger Weg. Über steile Stufen knapp am Abhang (gesichert durch Stahlseile) ging es an der Wand hoch und danach gleich wieder ein Stück über noch steilere Stufen wieder runter.

Uns kamen Leute mit den verschiedensten Schuhen entgegen: Von FlipFlops über offene Schuhe über Turnschuhe, normale Straßenschuhe und Bergstiefeln war alles dabei. Bis zur Fischunkelalm waren wirklich feste Schuhe nötig, da es über Felsen und Wurzelwerk ging. Hinten angekommen wartete Buttermilch und Apfelschorle auf uns – und der Weg wieder retour. Unser Vorhaben, vielleicht noch zum Wasserfall zu laufen, haben wir schnell fallen gelassen. Einfache Wegstrecke bis hierher war schon ungefähr 90 Minuten. Aber toll wars (auch wenn jetzt mein linkes Knie etwas „muckt“).

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Kehlstein und Berchtesgaden

Dienstag, 5. Juli 2011 11:52

Von jedem, dem wir unser Urlaubsziel verraten hatten, wurde uns geraten uns das Kehlsteinhaus anzuschauen. NS-Vergangenheit wird einem im BGL auf Schritt und Tritt verdeutlicht. Und so führte uns der Ausflug am nächsten Tag zum Kehlstein. Mit dem Bus gings bis kurz vor einen Tunnel. Dort hindurch und mit einem messingbeschlagenenen Aufzug 124 Meter hinauf zum Kehlsteinhaus. Wir wanderten dann noch zum Gipfelkreuz und verbrachten viel Zeit auf dem Berg. Für mich wars ein Wechselbad der Gefühle zwischen Grusel (NS-Vergangenheit) und der großartigen Natur. Herunter zum Platz, wo die Busse zum Parkplatz fahren sind wir gelaufen. Für meinen Männe war es etwas grenzwertig, da er nicht gerade schwindelfrei ist. Später machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch Berchtesgaden.

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Hintersee und Ramsau

Montag, 4. Juli 2011 1:01

Unser Urlaub 2011 führte uns in die Alpen, genauer ins Berchtesgadener Land. Unser Hotel „Berghotel Rehlegg“ liegt in Ramsau. Von daheim in Oberfranken bis dorthin waren es ca. 5 Stunden Fahrtzeit und so entschlossen wir uns am Nachmittag, nachdem wir die Koffer im Hotelzimmer geparkt hatten, einen kleinen Ausflug zu unternehmen.

Unser Ziel war der nahe Ramsau gelegene Hintersee. Mir selbst war dieser See gar nicht bekannt. Nur meine Eltern haben schon von ihm geschwärmt. Ich schwärme jetzt auch *ggg* Der See ist einfach traumhaft gelegen und eine tolle und romantische Location. Den See  haben wir fast jeden Tag, in dem wir im Berchtesgadener Land waren, besucht. Am Hintersee geht ein kleiner wilder Bach entlang. Dieses etwas verwunschene Gebiet wird auch „Zauberwald“ genannt. Nun – es ging ziemlich steil bergab und da unser Auto oben am Parkplatz stand, gings hinterher auch wieder steil bergauf. Warum nur hat noch niemand die vollautomatische Gebietsdrehung erfunden (immer bergab – nie bergauf…) erfunden?

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Amrum und Friedrichstadt

Mittwoch, 22. September 2010 22:44

Der Sonntag begann mit (fast) Sonne und so brachen Männe und ich nach Amrum auf. Da waren wir auch vor 2 Jahren schon mal und hatten eine Rundfahrt über die Insel gemacht. Wittdün, die Fähranlegerstelle, ist nicht so ganz hübsch, aber Nebel, ein Ort auf Amrum hat uns damals schon auf der Rundfahrt sehr gefallen. Genau der Ort sollte unser Ziel sein. Mit dem Bus kommt man auch sehr schnell dorthin.

Wir stiegen an der Mühle aus, spazierten durch den Ort bis zur Kirche und dem Friedhof und suchten ein niedliches Café auf. Nach dem leckeren Apfelkuchen (für mich) und Stachelbeerkuchen (für Männe) gingen wir noch ein Stück weiter und dann holte uns wieder die „Nordfriesische Sonne“ ein. Auch ein Zwischenstopp in der Kirche, bei der wir uns vor dem größten Regen unterstellen wollten, half nicht viel. Mit klatschnassen Jacken und noch nässeren Jeans gelangten wir wieder zur Fähre zurück nach Dagebüll. Auch die 700 m vom Fähranleger zum Inselparkplatz, wo wir das Auto abgestellt hatten, verfolgte uns das echt miese Wetter. Vor dem leckeren Fischgericht im Restaurant durften wir uns erstmal komplett trockenlegen.

Der letzte Tag in Nordfriesland, bevor wir die Heimreise angetreten haben, begann grau und endete grau. Aber die Jacken waren wieder trocken, neue trockene Jeans angezogen und ab gings nochmal nach Husum und danach noch nach Friedrichstadt. Wir hatten ja auch eine nette einheimische Führerin *wink*

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